Jun 04, 2025
• Seegene präsentiert auf der ESCMID Global 2025 das CURECA™ Konzept, noch vor der offiziellen Premiere im Juli
• CURECA™ ist vollständig modular aufgebaut und stellt eine wegweisende Vision für die automatisierte Probenvorbereitung verschiedener PCR-Probenmaterialien dar
• Entwickelt für die nahtlose Integration in autonome Prozesse und flexibel anpassbare Laborumgebungen
Seegene Inc., ein weltweit führender Anbieter molekulardiagnostischer Lösungen (MDx), hat großes Interesse geweckt, nachdem das Unternehmen auf der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID Global 2025) in Wien, Österreich, ein Konzept von CURECA™ vorgestellt hat.
Branchenexperten sehen in CURECA™ einen vielversprechenden Fortschritt für die vollständige Automatisierung des gesamten PCR-Diagnostik-Workflows – von der Probenvorbereitung bis hin zur Ergebnisauswertung. Aufgrund des großen Interesses bot Seegene auf der ESCMID Global 2025 zusätzliche Gelegenheiten, die neue Lösung kennenzulernen.
Mehr als 2.300 Besucher aus Italien, Spanien, Deutschland, Frankreich und Kanada kamen an dem Stand von Seegene zusammen, um das Konzeptvideo zur Einführung von CURECA™ zu sehen. „Es war offensichtlich, dass der Seegene-Stand auf der ESCMID große Aufmerksamkeit auf sich zog“, sagte ein akademischer Branchenkenner.
Experten würdigen CURECA™ als wegweisende Lösung für die Automatisierung molekularer Diagnostik
CURECA™ wurde entwickelt, um den gesamten PCR-Prozess zu automatisieren. Es kann verschiedene Probenmaterialien verarbeiten, die in der Vorbehandlung molekulardiagnostischer Tests (MDx) benötigt werden. Darunter z.B. Stuhl, Urin, Blut und Sputum. CURECA™ führt nach dem Laden der Proben den gesamten PCR-Workflow selbstständig durch.
Hier einige Stimmen von Branchenexperten, die CURECA™ auf der ESCMID Global 2025 kennen gelernt haben:
„Ich setze große Erwartungen an die vollautomatische molekulare PCR-Diagnostik. CURECA™ eliminiert nicht nur potenzielle menschliche Fehler in manuellen Prozessen und ermöglicht effiziente Tests auch bei Zeit- und Personalmangel.“
„Wir arbeiten oft mit Probenmaterialien, die eine aufwändige manuelle Vorverarbeitung erfordern. Ein System, das diesen Schritt automatisiert, könnte einen echten Paradigmenwechsel bedeuten. Diese Automatisierung ist bahnbrechend und ein echter Game Changer. Es ist derzeit mit keiner anderen verfügbaren Lösung vergleichbar. Ich freue mich auf die Einführung.“
„In Kombination mit unseren eigenen Diagnostik-Toolkits könnte CURECA™ eine umfassende Synergie bieten. Ich hoffe, dass CURECA™ auch für kleine und mittlere Einrichtungen zugänglich sein wird.“
„Ich plane, im Juli an der ADLM 2025 in Chicago teilzunehmen, um das aktuelle Gerät zu sehen und mögliche Kooperationen zu besprechen.“
Anpassbares Vorbehandlungssystem bietet Vielseitigkeit für zukünftige Laborautomatisierung
Die erste Komponente von CURECA™ ist das „Customizable Pre-treatment System“ (CPS). Das CPS wurde entwickelt, um die Beladung der Primärprobenröhrchen sowie die Vorbehandlung zu automatisieren.
„Das CPS ist ein modulares, automatisiertes System zur Optimierung der Vorbehandlung in verschiedenen diagnostischen Bereichen, einschließlich der Molekulardiagnostik wie PCR, sowie der klinischen Chemie und Immunologie“, sagte Young-Seag Baeg, Leiter der Strategie und Planung bei Seegene.
Zahlreiche Experten des Gesundheitswesens betonen auf der ESCMID Global 2025, dass das Konzeptvideo von CURECA™ das Potenzial vollautomatisierter Diagnostiklabore aufgezeigt habe, die auch komplexe Arbeitsabläufe in der Probenvorbehandlung bewältigen können. Besonders einig waren sich die Teilnehmenden darin, dass das CPS, das die Automatisierung der Probenvorbereitung einen bedeutenden Fortschritt in der In-vitro-Diagnostik darstellen wird, da es die Einschränkungen bestehender manueller Verfahren, die auf geschultes Laborpersonal angewiesen sind, beseitigt.
„Die Durchlaufzeit (TAT) wird sich mit CURECA™ voraussichtlich verkürzen, da die integrierte Software die Arbeitsabläufe flexibel an vorgegebene Berichtsfristen anpassen kann.“, so ein Laborleiter aus Spanien. „Gerade bei der Diagnostik sexuell übertragbarer Infektionen (STIs) wird das CPS den Laboralltag deutlich erleichtern. Die Verarbeitung dieser Proben erfordert bislang die manuelle Handhabung zahlreicher Röhrchen, was zur Belastung des Personals beiträgt. Das CPS könnte Routineabläufe deutlich effizienter gestalten.‘‘
Modulares und konfigurierbares Lösungsdesign für maßgeschneiderte Diagnostik
Nach der Probenvorbereitung umfasst die molekulare Diagnostik in der Regel die Nukleinsäureextraktion, den Aufbau und die Amplifikation der PCR sowie die Analyse der Ergebnisse. Für Proben, die nicht vorbehandelt werden müssen, bietet Seegene alternativ zum CPS das „Primary Sample Aliquot System“ (PAS) an. PAS wurde entwickelt, um das direkte Laden und Dispensieren von Primärproben zu ermöglichen und so den Arbeitsablauf weiter zu vereinfachen. Seegene verfolgt mit dem modularen Lösungskonzept namens CEFA (Customizable & Expandable Full Automation) die Integration von PAS in einen vollautomatisierten PCR-Prozess. Damit sollen unterschiedlichste Laboranforderungen mit größerer Flexibilität unterstützt werden.
Seegene will die modulare Architektur von CURECA™ zur Unterstützung einer Vielzahl von Diagnoseanwendungen nutzen. „CURECA™ kann als Komplettsystem oder in Form einzelner Module (CPS, PAS und CEFA) eingesetzt werden, die unabhängig voneinander oder in Kombination konfiguriert werden können, um so unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen gerecht zu werden“, so Baeg.
Optimierung der Arbeitsabläufe im Labor durch platzsparendes Design
Ein wesentlicher Vorteil des modularen Aufbaus von CURECA™ ist die Anpassbarkeit an unterschiedliche Laborräume und -layouts. Das flexible Design soll es Laboren ermöglichen, das System nach ihren spezifischen Bedürfnissen zu konfigurieren. Ein Aspekt, der laut Seegene entscheidend zur Steigerung der betrieblichen Effizienz beiträgt.
Die Fachbesucher auf der ESCMID Global 2025 äußerten sich dazu wie folgt:
„Die Möglichkeit, ein System so zu konfigurieren, dass es den spezifischen räumlichen und betrieblichen Anforderungen einzelner Labore entspricht, ist ein innovativer und äußerst überzeugender Ansatz.“
„Wir erwarten, dass diese Flexibilität die Implementierung von Arbeitsabläufen ermöglicht, die qualitativ hochwertige Ergebnisse liefern und gleichzeitig die Abhängigkeit von standardisierten Laborkonfigurationen und personellen Ressourcen verringert.“
„Die begeisterte weltweite Resonanz auf unser Konzeptvideo und die Vision für CURECA™ unterstreicht die starke Nachfrage nach diagnostischen Lösungen der nächsten Generation", sagte Jong-Yoon Chun, Gründer und CEO von Seegene. „Wir sind davon überzeugt, dass CURECA™ das Potenzial hat, die globale PCR-Diagnoselandschaft grundlegend zu verändern.“
Hinweis:
Die in dieser Pressemitteilung wiedergegebenen Kommentare basieren auf aktuellen Interviews und Gesprächen vor Ort. Zum Schutz der Privatsphäre der befragten Personen wurden sämtliche Namen anonymisiert.
